Pflege von Angehörigen

Das Projekt "Pausentaste" für Kinder und Jugendliche die sich um kranke oder pflegebedürftige Angehörige kümmern

Nicht nur Erwachsene kümmern sich um kranke oder pflegebedürftige Angehörige – nach einer Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) versorgen und pflegen rund 230.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland regelmäßig ihre Angehörige. Um diese jungen Menschen zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) das Projekt „Pausentaste – Wer anderen hilft, braucht manchmal selber Hilfe. Das Angebot für Kinder und Jugendliche, die sich um ihre Familie kümmern“ ins Leben gerufen.

Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley betont: „Oft sind pflegende Kinder und Jugendliche körperlich überanstrengt, haben weniger Freizeit als ihre Freunde, und viele stehen mit ihren Sorgen und Ängsten allein da. Für diese Kinder und Jugendlichen wird es mit dem Projekt „Pausentaste“ erstmals auf Bundesebene ein Unterstützungsangebot geben. Denn: Wer anderen hilft, braucht eben manchmal auch selber Hilfe“, so die Bundesfamilienministerin.

Ab dem 1. Januar 2018 bekommen betroffene Kinder und Jugendliche Hilfe und Rat beim Kinder- und Jugendtelefon der „Nummer gegen Kummer“ - unter der kostenlosen Nummer 116 111. Die Beratung ist anonym und wird von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr angeboten. An Samstagen findet auch eine „Peer-to-Peer“–Beratung durch speziell ausgebildete Beraterinnen und Berater im Alter von 16 bis 21 Jahren statt.

Auch online können sich Betroffene unter www.nummergegenkummer.de Rat und Hilfe holen. Eine Website wird zudem Informationen und Kontaktadressen zu weiteren Hilfsangeboten zur Verfügung stellen.

Gleichzeitig können sich Kinder und Jugendliche auch an die kompetenten MitarbeiterInnen des Sozialen Dienst hier im Landkreis wenden.

 

Wichtige Adressen für Eltern, die Ihre Kinder pflegen finden Sie hier

 

 

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