Dyskalkulie

Manche Kinder sind seit früher Kindheit sprachlich sehr geschickt, schreiben später bereits in der Grundschule wunderschöne Aufsätze und haben wenig Schwierigkeiten, alles, was mit Sprache zu tun hat wie Lesen, Formulieren und Rechtschreiben, zu erlernen.

Andere haben größere Schwierigkeiten beim Erlernen dieser Dinge, können sich nur mühsam Rechtschreibregeln merken und bringen manchmal Formulierungen zu Papier, die vermuten lassen, es handle sich um erste Versuche in einer Fremdsprache.

Manchen Kindern bereitet das Rechnen großen Spaß, sie können mit Zahlen gut umgehen usw. Andere stehen mit Zahlen eher auf "Kriegsfuß".

Solche Unterschiede sind völlig normal. Oftmals spricht man dann von einer eher mathematisch-naturwissenschaftlichen oder einer eher sprachlichen Begabung. Trotzdem sind die meisten Kinder in der Lage, entsprechende schulische Anforderungen in ausreichendem Maß zu erfüllen.

Neben Schwächen und Begabungen im einen oder anderen Bereich können bei manchen Kindern aber auch Störungen in einer Sparte vorliegen, die so tief greifend sind, dass auch zusätzliches Üben wenig Erfolg bringt und das Kind seine Leistungen trotzdem nicht verbessern kann. In diesen Fällen kann eine Legasthenie oder Dyskalkulie vorliegen.

(Vgl. Eltern im Netz)

 

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